Ab wann wird ein Investment in Kryptowährungen zur Sucht?

Wie definiert sich Sucht allgemein?

Sucht ist ein großes Wort, welches natürlich für reichlich Gesprächsstoff sorgt.

Man ist besorgt, verunsichert oder fühlt sich in Gefahr.

Dabei werden die verschiedensten Themenschwerpunkte bedient und letztlich kann jeder an einer Sucht erkranken. Besonders gefürchtet ist die Spielsucht. Die Leidenschaft für ein Spiel, beziehungsweise eine bestimmte Spielstruktur ist so groß, dass man sich nicht entziehen kann.

Die Gedanken kreisen sich stets um dieses eine Thema. Die Handlungsfähigkeit wird eingeschränkt und das normale Leben findet praktisch nicht mehr statt.

Die Arbeit leidet, Freunde und Familie werden vernachlässigt, der Schlaf wird reduziert und die Essgewohnheiten verändern sich zum Nachteil. Die Abhängigkeit der Sucht ist groß und wird im Laufe der Zeit noch größer.

Selbst Niederlagen (Verluste, Geldeinbußen) werden nicht mehr objektiv eingeschätzt. Immer lautet die Devise: Das nächste Mal wird alles besser und bestimmt besser funktionieren.

Das Video, siehe unten, stellt die angesprochenen Punkte noch einmal dar, erklärt wie sich eine Sucht äußert, und gibt auch Hinweise darauf, wie man eine Sucht bekämpft.

Ein aktuelles Thema bei vielen Therapeuthen ist das suchtmäßige Zocken mit Finanzinstrumenten. Gerade das Spekulieren mit Kryptowähungen. Zum Teil wird das Investment in Kryptowährungen schon automatisch mit einer Sucht gleichgesetzt.

Doch dieser Vergleich ist meist nicht nur komplett übertrieben sondern richtig falsch. Denn gezieltes Investment hat mit „zocken, datteln oder spielen“ nichts zu tun. Vielmehr geht es gerade hier um einen wachen Verstand, klare Entscheidungen und einen guten Bezug zur Realität.

Für diejenigen die sich mit dem Begriff der Kryptowährungen nicht auskennen, empfehlen wir einen Blick auf die Webseite kryptopedia.org.

Bankgeschäfte oder der Handel mit Aktien sowie Wertpapieren ist schließlich auch keine Sucht sondern konsequentes Handeln.

Unterschied zwischen gezieltem Investment in Kryptos und „Zocken“

Schon allein der Name „gezieltes Investment“ hebt sich vom „Zocken“ mit Suchtfaktor ab. Schnelle Gewinne sind praktisch unmöglich. Es geht darum, zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle zu behalten. Kritische Analysen sind dabei unbedingt erforderlich. Mitunter müssen Strukturen verändert werden oder es muss ein Umdenken stattfinden. Auch eine Streuung des Risikos gehört zu einem gezielten Investment hinzu.

Man muss wach, aufgeschlossen und interessiert sein. Stagnation ist dabei komplett unerwünscht. Vor allem muss die eigene Situation klar erkannt und definiert werden. Welche Grenzen gibt es, welche Möglichkeiten könnten stattdessen genutzt werden – wichtige Fragen, welche für ein gelungenes Investment stehen.

Der Kryptomarkt wächst langsam und über Jahre, daher ist er für Glücksspieler eher ungeeignet

Beherzigt man diesen Satz, so ist zur Thematik im Prinzip alles gesagt. Es wird deutlich, dass nur Beharrlichkeit und Ausdauer zum Ziel führen können. Man sollte über mehrere Jahre engagiert sein, sodass der erreichte Erfolg nochmals gesteigert werden kann.

Investment ist kein Glückspiel

Kurze Ausflüge in die Welt der Kryptos sind natürlich nicht ausgeschlossen, stellen dennoch die absolute Ausnahme dar. Wer sich einmal mit den Kryptos beschäftigt hat, entwickelt meist eine gesunde Affinität zum Thema. Schmunzelnde kann dies als Sucht bezeichnet werden. Allerdings darf dies nicht mit der schweren und dramatischen Suchterkrankung in Verbindung gebracht werden.

Beispiele: Ethereum und Tether

Natürlich gibt es unterschiedliche Kryptos. Der Markt ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und auch die Zukunft bleibt spannend. Schon allein diese Tatsache spricht dafür, dass es sich um keine Zockerei mit Suchtfaktor handelt, sondern dass hier echtes Potential vorhanden ist. Jeder kann seine virtuellen Währungen finden und mehr oder weniger erfolgreich sein. Natürlich wäre es falsch, wenn man sich von jedem Geschäft den großen Sieg versprechen würde.

Außenseiterpositionen können eine Option sein, müssen dies aber nicht. Diese Kryptos sind sogenannte Nischenprodukte, die mitunter recht schnell wieder verschwinden. Ethereum und Tether konnten sich stattdessen schon gut etablieren und einen Namen machen. Natürlich zählt stets das eigene Interesse sowie die persönlichen Erwartungen. Hält man allerdings einer bestimmten Kryptowährung (zum Beispiel Ether, auch ETH genannt) die Treue, kann dies nur vorteilhaft sein.

Natürlich ist dies keine Sucht, sondern ein guter Spürsinn. Je mehr Menschen sich auf diese Weise langfristig begeistern können, desto größer werden die Gewinnchancen sein. Natürlich benötigt man auch hier Durchhaltevermögen, etwas Erfahrung und natürlich Glück. Denn: Verläufe können bis zu einem gewissen Grad vorhergesagt werden, dennoch gibt es keine absolute Sicherheit.

Sichere Handelsbörsen wie GDAX/Coinbase Pro haben Mechanismen gegen Zockerei

Handelsbörsen wie zum Beispiel Coinbase Pro ehemals GDAX wollen Zockerei von Beginn an unterbinden. Natürlich gibt es auch andere Börsen. Aber die Mechanismen ähneln natürlich. Hier kommt es auf Seriosität und strukturiertes Agieren an. Schließlich handelt es sich nicht um ein Spiel, wobei ein Gewinn passieren kann oder erzwungen werden soll.

Damit verbunden werden Misserfolge, Schulden und ein durcheinander geratenes Gesamtkonzept. Stattdessen kann man sich zwar einer gewährten Anonymität sicher sein, dennoch erfolgt eine Überprüfung der Daten und die einzelnen Schritte der finanziellen Abwicklungen werden natürlich genau überwacht. Schon deshalb sollten Grenzen und gestellte Limits eingehalten werden. Der Handel ist ein ernst zu nehmendes Geschäft mit einer großen Verantwortung.

Vor allem Anfänger sollten sich hier angesprochen fühlen und entsprechend handeln. Natürlich werden nicht jedem Kryptowährungen liegen. Ohnehin haben Geldgeschäfte eine faszinierende Ausstrahlung, mit der man sich zu Unrecht zu wenig beschäftigt. Undurchsichtigkeit oder Korruption werden damit leider in Verbindung gebracht.

Durch die Kryptos kann diese Scheu genommen werden und man öffnet sich langsam. Maßgeblich verantwortlich sind in diesem Zusammenhang die Handelsbörsen. Schon bei den Benutzerhinweisen und natürlich den geschäftlichen Vereinbarungen wird deutlich, dass Zocker hier nicht angesprochen sind.

Wallets dienen zur Aufbewahrung, nicht zum Handeln

Oftmals wird Investment in Kryptowährungen falsch verstanden. Noch immer herrscht eine große Unsicherheit, welche aus mangelndem Fachwissen besteht. Spricht man zum Beispiel die Wallets an, so braucht man einen Handel mit den Kryptos nicht zu fürchten. Kauft man beispielsweise Bitcoins, die beliebteste digitale Währung, so muss man diese in einem passenden Wallet verstauen um sie in seinen Besitz zu bringen. Aber diese Wallets sind nicht auf den raschen Weiterverkauf oder Handel ausgerichtet, sondern auf die sichere Aufbewahrung der Coins über einen langen Zeitraum.

Kryptowährungen als langfristige Geldanlage

Schon so reduziert sich der Suchtfaktor erheblich. Stattdessen handelt es sich um eine sichere Aufbewahrung. Ab wann dieses Investment in Kryptos zur Sucht wird? Wahrscheinlich kaum. Denn die Merkmale einer Sucht können in diesem Fall nur schwer erfüllt werden.

Vielmehr handelt es sich um vorausschauendes Handeln und das Erkennen von Chancen und Potential. Wer diesbezüglich bereits Erfahrungen sammeln konnte, wird dem bestimmt zustimmen.

Fazit: Richtig investiert, ist eine „Krypto-Sucht“ kein beängstigendes Thema

Natürlich sollte man mit Köpfchen und etwas Vorsicht agieren. Schließlich gibt es keine Gewinngarantie und Verluste sind einzuplanen. Man sollte zudem Durchhaltevermögen zeigen. Nur wer langfristig denkt, kann ein wirklich erfolgreiches Investment erreichen. Eine möglichst überlegte und kluge Investition ist daher sehr wichtig. Nicht jeder wird von einer Krypto Sucht betroffen sein.

Im Gegenteil: Es handelt sich um die absolute Ausnahme, welche es natürlich überall gibt.

Es wäre also übertrieben, wenn man sich zu viele Sorgen diesbezüglich machen würde. Stattdessen ist es ratsam, sich mit dem eigentlichen Thema zu beschäftigen. Für Außenstehende wirkt echtes Engagement oder eine gesunde Beharrlichkeit eventuell wie eine Sucht. Allerdings sollte man sich bei seinen Vorhaben nicht beeinflussen oder sogar verunsichern lassen. Denn wer sich mit den Kryptos etwas näher beschäftigt, wird schnell das große Potential erkennen.

Somit lässt sich nicht leugnen, dass auch Anfängerfehler überstanden werden müssen, damit man endlich die Früchte der Arbeit ernten kann. Glücksspieler, die sich den schnellen Gewinn erhoffen sind definitiv nicht angesprochen. Dadurch reduziert sich der Suchtfaktor erheblich. Denn ein langsames Wachstum ist zu erwarten und stellt gleichzeitig eine Abschreckung für Glücksritter dar.

Auch Skeptiker können entspannt aufatmen und sollten ihre Scheu vor dieser Art des Investment-Management verlieren.

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